Das Jahr 2018 könnte auf dem Thema Gleichstellung von Frau und Mann ein entscheidendes und richtungsweisendes Jahr werden.

Neben den Massnahmen gegen Lohndiskriminierung wird über die Einführung der Frauenquote im Parlament entschieden. Der Bundesrat plant für börsenkotierte Firmen mit mehr als 250 Angestellten eine Quote einzuführen. Frauen sollen künftig zu 30% in Verwaltungsräten und zu 20% in den Geschäftsleitungen der besagten Firmen vertreten sein. In der Tat besteht hier Aufholungsbedarf. Derzeit hinkt die Schweiz im internationalen Vergleich hinterher. Der Anteil von Frauen in den 100 grössten Schweizer Unternehmen beträgt *17 % in den Verwaltungsräten und lediglich 8 % in den Geschäftsleitungen.*Quelle: Schillingreport 2017

Weiche Quoten 

Allerdings sollen beim Nichterreichen dieser Quoten keine Sanktionen ausgesprochen werden. Die Unternehmen müssen in einem Vergütungsbericht erklären warum der Richtwert nicht erfüllt wurde und Massnahmen aufzeigen, die zu einer Verbesserung führen. Die Richtwerte und die Pflicht zur Berichterstattung sollen für den Verwaltungsrat drei Jahre und für die Geschäftsleitung fünf Jahre nach Inkrafttreten des neuen Rechts ihre Wirkung entfalten und für zehn Jahre gelten. Ein genauer Termin für die Abstimmung im Parlament ist noch nicht bekannt, die Rechtskommission des Nationalrates hat die Vorlage verabschiedet. Voraussichtlich soll es aber bereits im Frühling soweit sein. 

Wir raten Unternehmen jetzt aktiv zu werden  

Um den Frauenanteil zu erhöhen und den Aufstieg von Frauen ins Top Management zu ermöglichen, braucht es neben geeigneten Programmen und Massnahmen auch Beharrlichkeit und Geduld.

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